BUTTERFLY
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Jede Geburt ist ein Todesurteil auf Bewährung.
Geniese jede Sekunde deines Lebens, denn du bist länger Tod als lebendig.
Gestern stand ich am Abgrund, heute bin ich einen Schritt weiter.
I do what the voices tell me to do
Gefeiert wird jetzt, schlafen kannst du später!


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->Da ich ja die letzten Monate und das Jahr über so fleißig war und hier auch immer schön geschrieben habe, wird diese Seite vorerst auf Eis gelegt. Denn bevor ich hier wieder irgendwas reinstelle, muss ich erstmal selber verstehe, was eigetentlich abgeht. Denn wir machen grad Kant-Kritik der reinen Vernunft. Nein, das ist nicht leicht!






Nur ein paar Themen aus meinem Philounterricht, den ich ehrlich gesagt echt interessant finde. ^^

Inhalt


[22.08.2005]
  • Ethik - Was soll ich tun
  • Textauszug: Die besten Sagen des klassischen Altertums

    Eine kleine Wiederholung aus unserem letzten Jahrgang. Darauf wollen wir nun aufbauen.

    <--> soll heißen, dass es sich in der Ethik aufeinander bezieht.





    Ethik - Was soll ich tun?

    Die Ethik unterscheidet drei Bereiche:

    normativ:
    -> gibt Regeln
    -> freier Wille

    deskriptiv:
    -> beschreibt/bewertet Handlungen
    -> Verantwortlichkeit

    Metaethik:
    -> Definitionen
    -> Eindeutigkeit der Handlungen

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    Textauszug:
    Köhlmeier, Michael
    >Die besten Sagen des klassischen Altertums<

    München, 2001

    Hermes gehört zu meinen Lieblingsgöttern. Aber ich will noch von einem anderen Gott erzählen. Absichtlich wähle ich einen unbekannten aus, dessen Dasein aber für uns Menschen existenzbedingend ist. Denn aus seiner Geschichte erklärt sich unsere Entstehung. Es ist die Geschichte von Zagreus.
    Zeus schlief mit seiner Schwester Demeter, und sie gebar die wunderschöne Kore. Später, als Göttin der Unterwelt, wird sie Persephone heißen. Zwei Sätze möchte ich zu ihr sagen. Für mich ist Persephone die Verkörperung des Manisch-Deprissiven. Die eine Hälfte des Jahres lebt sie als Königin der Unterwelt unter den grausamen Schatten der Toten, die zweite Hälfte darf sie bei den Göttern im Olymp verbringen von der Finsternis zum Licht, von zu Tode betrübt zu himmelhoch jauchzend.
    Kore, Persephone, muss sehr, sehr schön und sehr reizvoll gewesen sein, melancholisch, in sich zurückgezogen, rätselhaft. Zeus, wie kann es anders sein, verliebt sich in diese Tochter, und weil er ihre schlafwandlerische Ruhe, die ihren Reiz ja erst ausmachte, nicht stören wollte, verwandelte er sich in eine Schlange, und als Persephone eines Tages im Wald saß und traurig vor sich hin blickte, kam er angekrochen und kroch durch ihre Vulva in ihren Körper. Persephone war schwanger.
    Persephone wurde schwanger mit Zagreus, des obersten Gottes eingeborenen Sohn. Weil Zeus sie besonders liebte, dreifach liebte, liebte er auch ihren Sohn Zagreus und zog ihn allen seinen Kindern vor. Diesen Sohen setzte er als seinen Erben ein. [*]
    Er sagte: "Er soll einmal meine ganze Macht, meinen ganzen Reichtum und all mein Können und Wissen erben."
    Zagreus ist der Gottessohn.
    Auf diesen Zagreus war Hera besonders eifersüchtig. Deshalb versteckte ihn Zeus in einer Höhle, ließ ihn bewachen, und zwar von jenen Göttern, von denen auch er als Kind bewacht worden war, nämlich von den Kureten, die so laut auf ihre Schilde trommeln konnten, dass man das Schreien des Kindes nicht hörte.
    Aber Hera hasste diesen Zagreus so sehr, wie ihr Gatte ihn liebte, und sie rief die Titanen, die in dieser Sage das Böse schlechthin verkörpern.
    Sie befahl ihnen: "Findet mir den Zagreus, tötet ihn!" Die Titanen suchten den Zagreus auf der ganzen Welt, und sie fanden ihn in der Höhle, von den Kureten bewacht. Ein liebenswürdiges, ganz naives Kind. Die Kureten sind schnell vertreiben, aber Zagreus verkriecht sich in der Höhle, und die Höhle ist zu klein für die Titanen. Sie versuchen, ihn herauszulocken. Sie versprechen ihm allerlei - Äpfel, die, wenn er sie unter seinem Hemd trägt, ihn aussehen lassen wie eine Frau. Sie versprechen ihm, dass er die Sprache der Tiere verstehen, dass er auf den Wolken liege könne. Aber all das lockt ihn nicht heraus.
    Da schieben sie ihm einen Spiegel in die Höhle. Das ist nun etwas Interessantes. Zagreus kommt heraus, weil in der Höhle zu wenig Licht ist, er blickt in den Spiegel und er sieht sein eigenes Bild. Er beginnt über sich nachzudenken. Dem Menschen ist ja nicht so interessant wie er selbst. Er ist so fasziniert von sich selbst, dass er vergisst, vorsichtig zu sein. Da stürzen sich die Titanen auf ihn. Zagreus kann sich gerade noch in einen Löwen verwandeln, aber das hilft ihm nicht mehr. Er verwandelt sich in einen Stier. Es nützt nichts. Die Titanen zerreißen ihn, zerfetzen seinen Körper und fressen die Teile auf.
    Zeus erfährt davon. Er ist zutiefst betrübt, und er ist auch gekränkt. Der Schmerz erfüllt ihn ganz. Er schleudert seine Blitzpfeile auf die Titanen und lässt sie zu Asche verbrennen.
    In dieser Asche vereinigen sich zwei Prinzipien, sind zwei Lebensentwürfe zusammengebrannt: das Gute schlechthin, Zagreus, die Liebe, der Glanz, die Schönheit und das Böse schlechthin, die Titanen, das Grauenhafte, das Hässliche.
    Diese Asche lag nun da. Es regnete darauf, und sie wurde zu einem knetbaren Brei.
    Da kam Prometheus und...



    ***

    Bis genau hier ging die Geschichte, die wir bekamen. Ergänzt wird sie am Ende mit "formte daraus den Menschen." was man sich vielleicht auch schon denken konnte - zumal am Anfang davon die Rede war.

    Zu dem [*]: Hier liegt definitiv ein Fehler vor in diesem Mythos, da Götter unsterblich sind und somit im Grunde nichts vererben können - es sei denn, man tötet sie. Nun ja...

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    Prometheus

    Nun aber zu der Frage, wer eigentlich Prometheus war, da ich vermute, dass nicht jeder etwas mit diesem Namen anfangen kann.


    Def. Prometheus:

    Prometheus (griechisch: der Vorausdenkende), in der griechischen Mythologie entweder

    • Sohn von Iapetos (Titan) und der Klymene (nach Hesiod)
      oder
    • Sohn der Gaia (Titan) (nach Aischylos)

    mythischer Rebell gegen die Feindseligkeit der Götter und ein Wohltäter der Menschheit. Prometheus und sein Bruder Epimetheus erhielten die Aufgabe, die Menschen zu erschaffen und sie und alle Tiere auf der Erde mit Fähigkeiten auszustatten, die sie zum Überleben benötigen würden. Epimetheus (dessen Name "der nachher Überlegende" bedeutet) machte sich demgemäß an die Arbeit, die verschiedenen Tiere, außer mit Federn oder Fell, mit Gaben wie Mut, Stärke oder Schnelligkeit zu versehen. Als es an der Zeit war, ein Geschöpf zu schaffen, welches allen anderen Lebewesen überlegen sein sollte, stellte er fest, dass er mit seinen Mitteln zu leichtsinnig umgegangen war und nichts mehr zu vergeben hatte. So schuf Prometheus die Menschen aus Lehm und lief ihnen von Athene Leben einhauchen.

    Wegen seiner Taten zog Prometheus den Zorn des Göttervaters Zeus auf sich, denn er hatte die Götter beim Opfer überlistet, als festgelegt werden sollte, welche Teile der Opfertiere den Menschen zugestanden werden und welche den Göttern vorbehalten werden sollte. Prometheus legte die essbaren Teile eines Ochsen in eine Haut und bedeckte sie mit den Innereien. In eine andere Hälfte wickelte er die Knochen und umgab sie mit dem Fett. Zeus, der zwischen beiden Haufen wählen sollte, entschied sich für das Fett und war sehr wütend, als er entdeckte, dass darunter die Knochen verborgen waren. Daraufhin bestrafte der Göttervater die Menschen, indem er ihnen das Feuer vorenthielt, wurde jedoch ein zweites Mal von Prometheus überlistet, der zum Himmel aufstieg, eine Fackel am Feuer der Sonne entzündete und sie der Menschheit schenkte. Zur Strafe schickte Zeus den Menschen die Pandora mit ihren unzähligen Plagen und ließ Prometheus an einen Felsen im Kaukasus schmieden, wo Tag für Tag ein Adler seine Leber fraß, die jeweils über Nacht nachwuchs. Nach endloser Qual wurde Prometheus von Herakles befreit, der den Adler mit einem Pfeilschuss erledigte.

    (Copyright by Microsoft Encarta Enyklopädie 2003 & Wikipedia.de)

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    Pandora

    Da Pandora eine nicht gerade unwichtige Rolle bei dem ganzen Mythos spielt, habe ich auch ihr ein kleines Kapitel gewidmet, indem ihr etwas über sie erfahrt. ^^

    ***

    Pandora (griechisch: die alles Gebende), in der griechischen Mythologe erste Frau auf der Erde, die von Hephäst auf Anweisung des Göttervaters Zeus als Plage der Menschheit erschaffen wurde, um den Segnungen des Feuers, welches der Titan Prometheus den Göttern gestohlen und den Menschen geschenkt hatte, entgegenzuwirken. Von den Göttern mit allen Attributen äußerer Schönheit, aber auch mit List und Verrat ausgestattet, wurde Pandora zu Epimetheus geschickt, der sie trotz aller Warnungen seines Bruders Prometheus zur Frau nahm. Die Götter hatten der Pandora ein versiegeltes Gefäß (die "Büsche der Pandora") mitgegeben, die alle Übel und Krankheiten der Menschheit enthielt, verbunden mit der Warnung, diese zu öffnen. Doch schließlich erlag sie ihrer Neugier; sie öffnete die geheimnisvolle Büsche, aus der unzählige Plagen für den Körper und Leiden für die Seele entwichen. In panischer Angst versuchte sie, das Gefäß wieder zu schließen, doch nur die Hoffnung, die einzige Wohltat unter den vielen Übeln, die die Götter zuunterst hineingegeben hatten, um die Menschen in hirem Missgeschick zu trösten, blieb dort zurück. Einer anderen Überlieferung zurfolge enthielt die Büsche Wohltaten des Prometheus für die Menschen, die unwiederbringlich entschwanden. Nur die Hoffnung, die langsamer war als alle anderen, blieb zurück. Eine Tochter des Epimetheus und der Pandora war Pyrrha, die mit ihrem Gatten Deukalion die Sintflut überlebte.

    (Copyright by Microsoft Encarta Enyklopädie 2003)

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